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Infos für Eltern: Medienkompetenz

Die bessere Alternative: Stärken der Medienkompetenz der Kinder

Lassen Sie Ihr Kind mit den Internet nicht allein. Und verlassen Sie sich nicht auf technische Hilfsmittel, wie z.B. Filtersoftware, die angeblich die nicht kindgerechten Inhalte automatisch herausfiltert.

Suchen Sie den Dialog mit Ihren Kindern und nehmen Sie so Einfluss auf ihr Surfverhalten. Der Aufbau der Medienkompetenz der Kinder sollte im Vordergrund stehen.

Es ist langfristig für Kinder am sinnvollsten, wenn sie lernen, mit dem Medium Internet auf kompetente Weise eigenverantwortlich umzugehen. Kompetent mit einem Medium umgehen heißt auch, sich seiner Vor- und Nachteile bewusst zu sein. Daher ist es wenig ratsam, Kindern zu verschweigen, dass das Internet nicht nur gute Seiten hat. Im Gegenteil: Kinder sollten wissen, dass im Internet genau dieselben Gefahren lauern wie im "richtigen" Leben.

Gefährliche oder auch bedenkliche Inhalte zu erkennen und zu wissen, wie man damit umgeht, ist ein wichtiger Schritt in Richtung eigenverantwortliches Handeln. Kinder können lernen, Inhalte als bedenklich einzuordnen und entsprechend zu handeln. Zum Beispiel, indem sie ihre Eltern auf diese Inhalte aufmerksam machen.

Kinder benötigen bei ihren Ausflügen ins Netz zunächst Anleitung. Sie finden sich im Netz nicht so gut zurecht wie Erwachsene. Laut einer Studie des Deutschen Jugendinstituts (2001) geben immerhin 60% der Kinder zwischen 6 und 14 Jahren an, Hilfe beim Umgang mit dem Internet zu brauchen. Daher ist es wichtig, dass Eltern und Pädagogen mit Kindern gemeinsam das Internet erkunden und ihnen beibringen, das Netz richtig zu nutzen.