Genau wie Viren im echten Leben sind auch Viren im Internet ganz unfreundliche Zeitgenossen. Dein Rechner fängt zwar bei einem Viren-Befall nicht an zu niesen, ernsthaft "krank" werden kann er aber schon. Und das könnte dann so aussehen: Das Monitor-Bild steht plötzlich Kopf, du kannst Dateien nicht mehr öffnen oder der Computer lässt sich gar nicht mehr starten...
Mit einem Viren-Schutz-Programm wäre das (wahrscheinlich) nicht passiert. Das schnüffelt den fiesen Eindringlingen hinterher und macht die meisten auf der Stelle unschädlich. Anti-Virus-Programme sind schnell installiert und denkbar einfach in der Anwendung.
Aber aufgepasst: Da manche Leute leider nichts besseres zu tun haben, als alle naselang ein neues Virus zu entwickeln, solltest du auch dein Anti-Virus-Programm immer wieder erneuern. Die meisten Anbieter stellen regelmäßig kostenlos die neuesten Versionen zum Downloaden ins Internet.
Ein aktuelles Viren-Schutz-Programm auf dem Rechner reicht übrigens - zwei behindern sich manchmal sogar gegenseitig.
So schützt du deinen Rechner vor Viren:
Und wenn du doch einmal von einem Virus überlistet wurdest, sind die Folgen nicht ganz so schlimm, wenn du deine Dateien regelmäßig archiviert hast. Am besten funktioniert das mit einem CD-Brenner, mit dem du dir zum Beispiel einmal wöchentlich deine wichtigsten Daten auf CD-ROM brennst (Das Speichern von Daten auf einer CD-ROM nennt man "brennen" - mit Feuer hat das aber nichts zu tun.)
Nicht immer, wenn dein Rechner merkwürdige Dinge tut, ist ein Virus im Spiel. Die meisten kleineren Störungen werden durch das Betriebssystems Windows verursacht. Das ist nicht weiter schlimm - schalte den Rechner aus und starte ihn neu. Zum Ausschalten aber bitte nicht den Stecker ziehen - das mag dein Rechner gar nicht. Versuche es statt dessen mit der Tastenkombination "Strg" + "Alt" + "Entf" und drücke auf "Herunterfahren". Oder drücke den "Reset"-Knopf.