Server Vergleich

Ob vServer, Root Server oder Cloud Server: mit unserem Server Vergleich finden Sie den richtigen Tarif.

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Die Möglichkeiten eines Webspace-Pakets können schnell ausgeschöpft sein, denn Sie sind auf diejenigen Funktionen angewiesen, die der Webhosting-Anbieter bereitstellt. Außerdem erhalten Sie nur eingeschränkte Ressourcen, da der Server unter vielen Kunden aufgeteilt wird. So stehen Datenbanken oft nur in einer limitierten Anzahl zur Verfügung, und die maximale Laufzeit von Skripten ist begrenzt. Sobald große Datenmengen verarbeitet oder rechenintensive Applikationen ausgeführt werden sollen, führt kein Weg an einem eigenen Server vorbei.
Auf einem Server können Sie das Betriebssystem selbst auswählen, nach eigenen Wünschen einrichten und jede beliebige Software installieren. Doch obwohl Sie neben dedizierten Hardware-Ressourcen in der Regel auch vollen Systemzugriff erhalten, bestehen zwischen den verschiedenen Servertypen doch einige Unterschiede. Im Folgenden erläutern wir diese Feinheiten und geben einige Tipps, mit denen Sie den richtigen Server finden.

Vorab sei erwähnt, dass die Verantwortung für eine Datensicherung sowie für regelmäßige Updates nahezu immer beim Kunden liegt. Der Anbieter kümmert sich nur um die Hardware, nicht aber um das Betriebssystem oder die installierte Software. Oft kann er dies auch gar nicht, da nur Sie allein über das root- oder Administrator-Passwort verfügen. Aus diesem Grund sollte eine regelmäßige Wartung und Sicherung des eigenen Servers unbedingt mit eingeplant werden.

Dedicated Server

Hierbei handelt es sich um den Klassiker unter den Servern. Sie bekommen dedizierte Hardware, also einen eigenen, komplett ausgestatteten Rechner, auf dem Sie praktisch jedes beliebige Betriebssystem installieren können. Sogar die Festplatten können Sie nach eigenen Wünschen partitionieren und alle CPU-Kerne sowie den Arbeitsspeicher bei Bedarf zu 100 Prozent auslasten.
Wenn Sie völlig unabhängig von softwarespezifischen Vorgaben sein möchten oder die komplette Leistung eines physikalischen Rechners benötigen, ist ein Dedicated Server das richtige Produkt.

vServer

Ein virtueller Server verhält sich ähnlich wie ein Dedicated Server, doch erhalten Sie keinen physikalischen Rechner, sondern teilen sich diesen mit anderen Kunden. Anstatt eigener Hardware stehen Ihnen hier dedizierte Ressourcen zur Verfügung. Auch bei einem vServer können Sie das Betriebssystem selbst auswählen, wobei zu beachten ist, dass unterschiedliche Arten der Server-Virtualisierung existieren. Nicht jeder Virtualisierungstyp ist mit jedem Betriebssystem kompatibel. Auf einigen vServern kann daher nur Linux installiert werden, Windows hingegen nicht.
Ein vServer ist die richtige Wahl, wenn Sie vollen Systemzugriff benötigen, ein Dedicated Server aber überdimensioniert wäre.

Cloud Server

Aus technischer Sicht ist ein Cloud Server nahezu identisch mit einem vServer. Der Unterschied besteht vor allem in der Abrechnung. Cloud Server haben keine feste Vertragslaufzeit, sondern können je nach Bedarf hinzu gebucht, gestartet und wieder gestoppt werden. Auch bieten einige Anbieter die Option, zwischen verschiedenen Serverstandorten auszuwählen. Ein mögliches Anwendungs-Szenario hierfür ist der Betrieb eines Content Delivery Networks: Der parallele Betrieb jeweils eines Servers in Deutschland und in den USA ermöglicht eine geographische Lastverteilung.

Managed Server

Ein Managed Server ist eine Mischung aus einem Webspace-Paket und einem eigenen Server. Auch hier bekommen Sie entweder einen kompletten Rechner oder dedizierte Ressourcen, allerdings steht Ihnen kein voller Systemzugriff zur Verfügung, sondern eine Verwaltungsoberfläche ähnlich der eines Webspace-Pakets. Um die Wartung und Aktualisierung von Betriebssystem und Software kümmert sich der Anbieter.
Der Managed Server empfiehlt sich dann, wenn ein Webspace-Paket nicht mehr ausreicht, Sie sich aber nicht mit der regelmäßigen Wartung eines Servers auseinandersetzen möchten.

Kriterien bei der Auswahl

Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale sind CPU-Kerne, Arbeitsspeicher und Festplattenkapazität.
Für den Betrieb eines kleinen Webservers ohne rechenintensive Anwendungen reichen ein oder zwei CPU-Kerne aus. Kommen allerdings noch andere Applikationen wie ein Datenbankserver hinzu, sind mehr Kerne sinnvoll, damit das Gesamtsystem flüssig läuft. Auch kann sich etwa ein Mailserver mit integrierter Antivirus- und Antispam-Funktion als sehr CPU-lastig erweisen.
Für den Arbeitsspeicher gilt ebenso wie beim Desktop-Rechner oder Notebook: Mehr ist grundsätzlich besser.
Bei der Auswahl der Festplatten ist zu berücksichtigen, dass Sie für einen Server mehr Speicherplatz benötigen als in einem Webspace-Paket, denn neben den eigentlich Daten wie Fotos oder Videos belegen auch Betriebssystem und Software einiges an Speicherplatz.
Bei vielen Anbietern können Sie zwischen konventionellem Festplatten- und SSD-Speicher auswählen. Server mit SSD sind immer dann vorzuziehen, wenn es auf besonders hohe Geschwindigkeit und geringe Zugriffszeiten ankommt. Allerdings sind SSDs nach wie vor kostspieliger und bieten weniger Kapazität als herkömmliche Festplatten.
Ein weiteres Kriterium ist der Serverstandort. In einigen Fällen kann es sinnvoll oder sogar erforderlich sein, dass dieser sich in Deutschland befindet. Viele Anbieter geben den Standort des Rechenzentrums ausdrücklich an.